Oberflächen verhindern Taumelbewegung von Bakterien
Bakterien können sich auf Oberflächen festsetzen und sogenannte Biofilme bilden, die etwa auf Körperimplantaten ein großes Infektionsrisiko darstellen. Wissenschaftler um Mehdi Molaei von der Texas Tech University haben nun untersucht, wie sich das schwimmende Bakterium Escherichia coli in der Nähe von Oberflächen verhält. Die hydrodynamischen Verhältnisse unterdrücken hier die typische Taumelbewegung, die Bakterien bei einer Richtungsänderung ausführen, so das Fazit der Forscher im Fachjournal „Physical Review Letters“. Daher kann ihnen das Taumeln nicht – wie bislang angenommen – nutzen, um der Oberfläche zu entkommen.
Fortbewegung und Taumeln bei Bakterien
Escherichia coli besitzen einen sechs Mikrometer langen stäbchenförmigen Körper, umgeben von sogenannten Geißeln oder Flagellen. Das sind bewegliche, fadenartige Gebilde, die sich, zu einem nach hinten gerichteten Bündel geformt, wie ein Propeller drehen und so das Bakterium gerade vorwärts schieben können. Eine Richtungsänderung erfolgt in einem zweistufigen Prozess: Zunächst werden die Flagellen radial zum Bakterienkörper aufgestellt, dann entgegen der neuen Richtung gebündelt. In der ersten Phase des Richtungswechsels hebt sich die Zugwirkung der einzelnen Flagellen auf den Bakterienkörper im Mittel auf, wodurch das Bakterium in zufälliger Bewegung an einem Ort „taumelt“. Nähert sich ein Bakterium einer Oberfläche, erfährt es andere hydrodynamische Verhältnisse. Diese Strömungs- und Druckumstellungen sind vermutlich mitverantwortlich dafür, dass Bakterien mitunter an der Oberfläche haften bleiben.
Molaei und seine Kollegen überprüften nun, ob Bakterien vor dem Kontakt eventuell taumeln und umkehren können. Dafür nahmen sie bis maximal zweihundert Mikrometer von der Oberfläche entfernte Schwimmbahnen von rund dreitausend Escherichia coli auf. Die Daten aus dem bildgebenden Verfahren namens digitale holografische Mikroskopie zeigten: Schwammen die Bakterien näher als zwanzig Mikrometer an der Wand, taumelten sie nur halb so oft wie solche, die von ihr wegschwammen. Wenn nahe der Wand getaumelt wurde, dann wurden dadurch nur Bahnen parallel zur Wand und diese nur minimal korrigiert. „Diese Erkenntnisse implizieren, dass Taumeln keine effektive Strategie ist, dem Anhaften zu entkommen“, resümieren die Autoren. Ihre Modellrechnungen liefern eine Erklärung für das seltene Taumeln: Die in Wandnähe veränderten hydrodynamischen Verhältnisse erschweren es Escherichia coli ihre Flagellen radial auszuwickeln.
Das Verständnis der Prozesse könnte unter anderem für die Medizin relevant sein. „Zu verstehen wie sich Bakterien in der Nähe von Oberflächen verhalten, ist wesentlich für viele mikrobiologische Prozesse, darunter die Bildung von Biofilmen, bakterielle Dispersion und pathogene Infektionen“, so das Team.
Keiminfektionen: Mehrere Frühchen verlassen Klinik
Keiminfektion: Frühchen konnten Klinik verlassen
Nach Tod eines Frühchens: Zustand auf Station entspannt sich 09.08.2014
Nachdem ein Frühchen auf der Intensivstation für Frühgeborene im Evangelischen Krankenhaus in Lippstadt wegen eines gefährlichen Darmkeims verstorben war, entspannt sich die Situation dort wieder. Mehrere Kinder seien entlassen worden, vier befinden sich noch in der Klinik.
Frühchen wegen Darmkeim verstorbenNach dem Tod eines Frühchens wegen eines gefährlichen Darmkeims auf der Intensivstation für Frühgeborene im Evangelischen Krankenhaus in Lippstadt, normalisiert sich die Situation dort wieder. Wie die Klinik laut einer dpa-Meldung am Freitag mitteilte, seien weitere Kinder entlassen worden. 14 Frühgeborene waren zwischenzeitlich mit dem multiresistenten Keim besiedelt. Neben dem verstorbenen Baby war auch ein zweites Kind erkrankt, das den Angaben des Krankenhauses zufolge mittlerweile gesundheitlich wieder stabil sei.
Mitte Juli war Aufnahme-Stopp erlassen wordenMitte Juli hatte es nach dem Tod des nur 650 Gramm schweren Frühchens einen Aufnahme-Stopp gegeben. Wenn auch die letzten vier kleinen Patienten entlassen sind, soll geklärt werden, wann die Frühchen-Station den Regelbetrieb wieder aufnehmen kann. Bisherige Untersuchungen hätten noch keine Anhaltspunkte ergeben, wie sich der Darmkeim, das zweifach resistente E.coli-Bakterium 2MRGN, auf der Station verbreitet hat. Der Aufnahme-Stopp für die Frühchen-Station gelte vorerst weiter.
Relativ weit verbreitetes BakteriumBei E.coli (Escherichia coli) handelt es sich um ein relativ weit verbreitetes Bakterium, das je nach Krankheitsverlauf unterschiedliche Symptome verursachen kann. Ein wässriger, blutiger durchfallartiger Stuhlgang gilt als wesentliches Symptom der Infektionen mit enterohämorrhagischen E.coli (EHEC). Begleitet wird dieser meist durch starke Bauchschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen. Zudem können die verschiedenen Folgeerkrankungen mit einer Vielzahl weiterer teils schwerwiegender Beschwerden, wie Nierenschmerzen, erhöhte Leberwerte und Harnvergiftungen (Urämien) einhergehen. (ad)
Escherichia
coliandEnterobacteriaceaecounts on poultry carcasses along the slaughter
processing line, factors influencing the counts and relationship between visual
faecal contamination of carcasses and counts: a review
A
literature review was conducted covering the period 2000-2012 to gather
information concerning the presence and counts of E. coli and
Enterobacteriaceae on carcasses during different stages of the slaughter
processing line (review question 1); risk factors that could explain the
variability of the counts of the indicator organisms (review question 2) and
the relationship between the counts of indicator organisms and visual faecal contamination
on carcasses (review question 3). In total, 72 papers, providing pertinent data
for the scopes of the search, were collected on poultry. A certain level of
variability was evidenced among different studies and some variables like the
indicator organism considered, the sampling and analytical methods used, the
use of chlorine,the setting where the studies were carried out render the
available data barely comparable. In relation to review question 1, the steps
of the processing line where a decrease of E. coli was more evident were scalding,
washingand chilling; furthermore as regards Enterobacteriaceae counts a
decrease was observed at the scalding and washing steps. Considering review
question 2, risk factors related to batch and slaughtering process were evaluated.
In general when a risk factor was investigated by several studies results were
hardly in agreement.
Taking into
account the slaughter process it is evident that plant features have an influence
on indicator bacteria loads but considering each investigated risk factor no
reliable conclusions can be drawn. In relation to review question 3, despite
the retrieved studies were quite limited, the data obtained suggested that the
presence of visible faecal contamination has no predictive value for estimating
the microbial quality of the carcasses.
Das Unternehmen Vallée-Verte ruft zwei Käsesorten zurück. Grund ist der Nachweis von Coli-Bakterien. Diese können Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber auslösen.
Vallée-Verte hat am Dienstag (5. August) die Käse-Sorten „Saint Marcellin“ und „Saint Felicien“ der französischen Käserei Fromageries L'Etoile zurückgerufen. Der Rückruf umfasst die Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 4. August bis 3. September 2014.
Die Darmbakterien Escherichia coli können innerhalb einer Woche nach Verzehr zu teils blutigem Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen sowie Fieber führen. Vor allem bei Kindern können diese Symptome zu schweren Nierenkomplikationen führen. Das Unternehmen fordert die Verbraucher auf, die betroffenen Produkte an das jeweilige Geschäft zurückzugeben oder zu vernichten.
Der Käse wird nach Unternehmensangaben bundesweit in Bioläden angeboten. Besonders häufig ist er in Baden-Württemberg und Bayern in den Regalen zu finden.
Im Norden der Altmark gibt es Probleme mit dem Trinkwasser. Wie der Wasserverband Stendal-Osterburg am Dienstag bekannt gab, wurden bei einer Kontrolluntersuchung im Umfeld der Stadt Arendsee Darmbakterien (Escherichia coli) im Trinkwasser festgestellt. Damit entspreche das Wasser nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Betroffen sind rund 5.000 Haushalte. Weitere Proben sollen nun helfen, die Ursache zu finden. Die Ergebnisse werden am Mittwoch erwartet.
Gesundheitsamt erteilt Abkochgebot
In 24 Orten im Umfeld von Arendsee muss Trinkwasser derzeit abgekocht werden.
Aus Vorsorgegründen habe das Gesundheitsamt deshalb zunächst angeordnet, Trinkwasser vor dem Verzehr abzukochen, teilte der Verband mit. Dabei sei zu beachten, dass das Wasser beim Abkochen mindestens kurz aufsprudeln müsse. Das Abkochgebot gelte im Übrigen nicht nur für Wasser, das direkt getrunken wird. Auch Wasser, das mit Lebensmitteln in Berührung kommt – etwa beim Salatwaschen – müsse abgekocht werden. Auch für Wasser zum Zähneputzen gilt das Abkochgebot. Die Anordnung des Gesundheitsamtes sei bis auf Widerruf gültig, hieß es.
24 Orte sind betroffen
Laut Wasserverband Stendal-Osterburg gilt das Abkochgebot für folgende 24 Orte: Arendsee, Genzien, Gestien, Aulosen, Gagel, Gollensdorf, Bömenzien, Drösede, Deutsch, Pollitz, Scharpenhufe, Wahrenberg, Wanzer, Höwisch, Kläden bei Arendsee, Leppin, Harpe, Zehren, Neulingen, Schrampe, Zießau, Thielbeer, Zühlen, Ziemendorf.
Immer noch Abkochgebot im Harz
Auch in Teilen der Harz-Region muss das Trinkwasser noch immer abgekocht werden. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Stadtwerke Wernigerode. Betroffen sind hier die Orte Ilsenburg, Stapelburg und Abbenrode. Dort war das Trinkwasser nach den extremen Regenfällen der letzten Tage mit Keimen belastet worden. Es wird seither mit Chlor versetzt.
MDR SACHSEN-ANHALT
Darmbakterien im Trinkwasser
Im Norden der Altmark ist das Trinkwasser mit Darmkeimen belastet. Der Wasserverband Stendal-Osterburg rät dringend, das Trinkwasser abzukochen. Informationen von Wolfram Engel.
Saarbrücken – Umwelt und Gesundheit: Saar nach starken Regenfällen mit Bakterien verunreinigt – Schwimmen gesundheitlich bedenklich – Auswirkungen auf Saarspektakel - See more at: http://www.hessen-tageblatt.com/saarbruecken-umwelt-und-gesundheit-saar-nach-starken-regenfaellen-mit-bakterien-verunreinigt-schwimmen-gesundheitlich-bedenklich-auswirkungen-auf-saarspektakel-
Saarbrücken (SL) -Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage ist das Wasser der Saar mit Bakterien verunreinigt. Die Grenzwerte für Coli-Bakterien (Escherichia coli) und Enterokokken wurden zum Teil um ein Vielfaches überschritten.
Darüber hat das Gesundheitsamt des Regionalverbandes die Stadt am Freitag, 1. August, informiert, nachdem die Ergebnisse einer Untersuchung vom 29. Juli vorgelegen haben.
Der zulässige Grenzwert für Coli-Bakterien beträgt 1800 KbE/100 ml (KbE steht dabei für koloniebildende Einheit). An der Berliner Promenade wurden beispielsweise 13.864 KbE/100 ml und in Höhe Eisenbahnbrücke am Messegelände über 40.000 KbE/100 ml gemessen.
Der zulässige Grenzwert für Enterokokken beträgt 700 KbE/100 ml. An der Berliner Promenade wurden beispielsweise 3806 KbE/100 ml und in Höhe Eisenbahnbrücke am Messegelände 9070 KbE/100 ml gemessen.
Auch wenn die Saar kein Badegewässer ist, weist die Landeshauptstadt alle Bürgerinnen und Bürgern vorsorglich darauf hin, dass das Schwimmen in der Saar in Saarbrücken aufgrund der Verunreinigung zurzeit gesundheitlich bedenklich ist.
Da Schwimmer oftmals Wasser in größeren Mengen verschlucken können, droht in diesem Fall unter anderem die Gefahr, an Brech-Durchfall erkranken. Genauere Aussagen zu möglichen Erkrankungen würden sich nach Aussagen des Regionalverbandes erst nach detaillierten Analysen der Proben treffen lassen.
Der Hautkontakt ist nach Auskünften des Regionalverbandes unbedenklich.
Auswirkungen auf Saarspektakel
Aufgrund der Verunreinigung werden verschiedene Programmpunkte des Saar-Spektakels aus Sicherheitsgründen abgesagt. Im Fischerdorf wird es keine Kletterwand über der Saar geben, ebenso fallen dort die Vorführungen der Stand-up-Paddler aus. Auch das Fischerstecher sowie das Gaudi-Schlauchboot-Gummitierrennen zwischen Wilhelm-Heinrich-Brücke und Alte Brücke finden nicht statt.
Zurzeit wird geprüft, ob das Fackel-Schwimmen am Samstagabend stattfinden kann. Dies wird kurzfristig entschieden.
Experten rätseln: Gründe für hohe Belastung der Saar mit Darmkeimen ist weiter unklar
Von Marko Völke
Coli-Bakterien und Enterokokken haben während des Saar-Spektakels in ungewöhnlich hoher Zahl die Saar bei Saarbrücken bevölkert. Woher die Bakterien stammen ist unklar, es gibt mehrere Vermutungen. (Veröffentlicht am 05.08.2014)
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Während des Saar-Spektakels war die Saar stark mit dem Bakterium Escherichia coli (im Bild auf einem Salatblatt) belastet. Die Frage, ob die Verseuchung weiter anhält, konnten die Behörden nicht beantworten. Foto: mauritiusFoto: mauritius
Saarbrücken. Trotz des verunreinigten Wassers ist am Wochenende beim Saar-Spektakel gefeiert worden. Und unter den 280 000 Besuchern wurde kräftig spekuliert, wie die Coli-Bakterien in so geballter Zahl in den Fluss gelangt sind. Stadt-Sprecher Thomas Blug erklärte, dass die Verwaltung über die Belastung der Saar nur deshalb informiert habe, weil die Stadt Mitveranstalter sei. Die Gründe für die Verunreinigung seien der Stadt dagegen nicht bekannt. Die Warnung, dass der Kontakt mit dem Saarwasser in Saarbrücken gesundheitlich bedenklich sei, habe auf einer Untersuchung des Gesundheitsamtes des Regionalverbandes vom 29. Juli basiert, über deren Ergebnisse die Stadt am Freitag informiert worden sei.
Auch Regionalverbands-Sprecher Stefan Kiefer konnte nichts Genaueres zu der Herkunft der Bakterien sagen: „Durch denStarkregen der vergangenen Tagen ist einiges über die Zuflüsse in dieSaar geflossen.“ So könne es zum Beispiel sein, dass das Wasser durch den Kot von Tieren, die auf Wiesen weideten, oder durch den Überlauf von Kläranlagen verunreinigt worden sei. Doch das seien alles nur Spekulationen.
Normalerweise würde das Gesundheitsamt des Regionalverbandes übrigens nur Proben von Badegewässern entnehmen, zu denen dieSaar nicht gehöre, so Kiefer. Im Hinblick auf das Fest rund ums kühle Nass habe man jedoch „prophylaktisch“ eine Untersuchung der Saarvorgenommen, so der Sprecher. Da keine weiteren Proben erfolgten und auch nicht vorgesehen sind, könne der Regionalverband keine Angaben zur aktuellen Bakterien-Belastung der Saar machen.
Das Landesumweltamt führe regelmäßig Routine-Untersuchungen derSaar durch, bei denen die Hygiene-Werte jedoch nicht erfasst würden, so Damian Müller, stellvertretender Sprecher des Umweltministeriums. Verunreinigungen der Saar seien jedoch kein Ausnahmezustand, sondern würden bei Starkregen regelmäßig vorkommen, so Müller.
Zu der Vermutung, die Bakterien könnten durch das Überlaufen vonKläranlagen in den Fluss gelangt sein, erklärte die Sprecherin des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) Marianne Lehmann, dass der EVS auf so genannte Regenüberlaufbecken setze. Diese sollten überdurchschnittliche Wassermengen bei Unwettern speichern und vermeiden, dass der „erste konzentrierte Schmutzstoß“, zu dem neben dem Abwasser auch im Kanal befindliche Ablagerungen gehören, in das Gewässer gelangen. Vergangene Woche sei jedoch laut EVS kein Kanalwasser in Bäche oder Flüsse abgeleitet worden.
Neben der Bakterien-Belastung sorgten auch Hinweisschilder auf dem Tbilisser Platz für Gesprächsstoff bei den Saar-Spektakel-Besuchern: „Bild-, Ton- und Filmaufnahmen von Nena sind nicht gestattet und ausdrücklich untersagt“, war dort zu lesen. Radio Salü habe als Veranstalter die bei allen Konzerten der Sängerin „üblichen Schilder“ im Auftrag ihres Managements aufgehängt, so der Privatsender. Weitere Nachfragen wurden von Nenas Firma bis Redaktionsschluss nicht beantwortet. „Heimspiel! Ich freue mich schon die ganze Woche darauf, dass wir endlich mal live im Saarland spielen“, jubelte Ela Steinmetz aus Schiffweiler, als sie mit ihrer Band Elaiza hinter der Radio-Salü-Bühne auf dem Saarbrücker Saar-Spektakel eintraf. Neben „Alarm für Cobra 11“-Darsteller Tom Beck und den Sommerhit-Experten Bellini traten am Sonntag auf dem Tbilisser Platz überregional erfolgreiche Künstler aus der Region auf.
„Der Eurovision Song Contest hat uns viele Türen geöffnet – auch international“, freute sich Ela. So stehen Elaiza in Polen, wo die Sängerin lebte ehe sie mit acht Jahren ins Saarland kam, gerade auf Platz eins der Hitparaden und geben demnächst dort Konzerte. Zudem sei die Veröffentlichung ihrer neuen Single „I'dont love you“ angesagt. „Im Oktober geht's dann richtig los“, ergänzte sie. Dann gehen die drei auf ihre erste eigene Tour, die sie am 18. November in die Saarbrücker Garage führt. Auch „DSDS“-Finalistin Meltem Acikgöz aus Dillingen war mit von der Partie. Gerade trat sie auf der „DSDS“-Tour in Wien und Graz auf und nahm eine Single auf, die im Herbst erscheint. Damit wolle sie in eine „komplett andere Richtung gehen“. Schon bei ihrem Saar-Spektakel-Auftritt präsentierte sie sich im Gegensatz zu ihrem Auftritt in der TV-Show nicht als Balladen-, sondern als Disco-Queen. Vor zwei Jahren nahm die 24-Jährige noch selbst am Newcomer-Wettbewerb des Privatsenders teil und belegte Platz zwei. Nun saß sie in der Jury und gratulierte Anna Lillig, 18, aus Bübingen zum Sieg. Auch Katja von den Magic Artists beurteilte die Talente. Nachdem die Beckinger Show-Formation 13 Mal in Folge bei dem Fest aufgetreten war, pausierte sie 2014, um eine neue Show vorzubereiten.
Der Grenzwert für E-Coli-Bakterien liegt bei 1800 koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter Wasser, bei den intestinalen Enterokokken bei 700 Grenzwerte, v
emi Lüneburg. Am vergangenen Wochenende stöhnten die Menschen im Landkreis Lüneburg noch unter der Hitzewelle mit Temperaturen von über 30 Grad, inzwischen hat es sich ein wenig abgekühlt. Doch auch wenn sich die Sonne heute hin und wieder hinter Wolken versteckt, herrscht gutes Badewetter. Zahlreiche Freibäder, Seen und Flüsse im Kreis laden zum Planschen, Ausruhen und Spielen ein.
Sowohl in der Ilmenau als auch in der Elbe dürfen Wasserratten nur auf eigene Gefahr schwimmen. Die Flüsse sind offiziell nicht als Badegewässer ausgewiesen, unterliegen aber dem Gemeingebrauch. “Immer mehr Leute baden in der Elbe, weil die Wasserqualität besser geworden ist”, weiß Matthias Groth, Leiter des Bezirks Nordheide der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
Um Notfälle zu vermeiden und gegebenenfalls schnell eingreifen zu können, patroulliert die DLRG mit Booten entlang der Elbe bei Artlenburg und Alt Garge. “Wenn viel los ist, gehen wir dort auch schon mal vor Anker.” Von der DLRG überwacht werden außerdem der Inselsee bei Scharnebeck sowie der Reihersee bei Brietlingen.
Insgesamt befinden sich fünf als EU-Badestellen ausgewiesene Seen im Kreis Lüneburg. Und die verfügen mehrheitlich über eine “ausgezeichnete” Wasserqualität, wie aus dem aktuellen Badegewässer-Atlas des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes hervorgeht. Mit der Top-Bewertung versehen sind derzeit der Reihersee bei Brietlingen, die Badestelle Haar am Sumter See sowie die Badestelle Zeetze. Der Barumer See und der Inselsee bei Scharnebeck werden mit “gut” bewertet.
Die Einstufung der Badegewässerqualität basiert auf dem Durchschnitt der Untersuchungsergebnisse der vergangenen Jahre. Der Fachdienst Gesundheit des Landkreises führt laut Sprecherin Katrin Holzmann in der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September alle vier Wochen Wasseruntersuchungen an den Badestellen durch.
Ihr Hauptaugenmerk legen die Kontrolleure dabei auf Bakterien wie “Escherichia Coli” und “intestinale Enterokokken”. Der Grenzwert für E-Coli-Bakterien liegt bei 1800 koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter Wasser, bei den intestinalen Enterokokken bei 700 Grenzwerte, von denen die Gewässer im Kreis Lüneburg weit entfernt sind. Zuletzt wurden laut Badegewässer-Atlas folgende Werte gemessen: Inselsee: Escherichia Coli 10 KBE / intestinale Enterokokken weniger als 10 KBE pro 100 Milliliter. Reihersee: weniger als 10 / 10 KBE. Barumer See: 87 / weniger als 10 KBE. Badestelle Haar: 10 / weniger als 10 KBE. Badestelle Zeetze: weniger als 10 / weniger als 10 KBE.