What is TwinOxide?

Donnerstag, 17. Juli 2014

Ecoli-Bakterien im Hohenhausener Trinkwasser

http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Lippe/Kalletal/1656672-Woher-die-Verunreinigung-stammt-ist-derzeit-noch-unklar-Ecoli-Bakterien-im-Hohenhausener-Trinkwasser

Signet Westfalen-Blatt

Do., 17.07.2014

Woher die Verunreinigung stammt, ist derzeit noch unklarEcoli-Bakterien im Hohenhausener Trinkwasser

Woher die Verunreinigung stammt, ist derzeit noch unklar : Ecoli-Bakterien im Hohenhausener Trinkwasser
Das Wasser soll abgekocht werden. Foto: dpa/Patrick Pleul
Kalletal-Hohenhausen (WB/pab). In Teilen des Ortsgebietes Kalletal-Hohenhausen (Kreis Lippe) ist das Trinkwasser mit Ecoli-Bakterien (Escherichia coli) verunreinigt.
Diese können Durchfall verursachen. Das haben das Gesundheitsamt Kreis Lippe und der Wasserbeschaffungsberband Hohenhausen am Donnerstagnachmittag mitgeteilt. Woher die Verunreinigung stammt, sei zurzeit noch unklar, sagte Julia Brachvogel vom Wasserbeschaffungsverband.
Der Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen geraten, das Trinkwasser abzukochen. Das Trinkwasser wird drei Wochen lang gechlort.

Betroffen sind ausschließlich folgende Straßen in Hohenhausen:

  • Am alten Hofe
  • Am Loh 1-9
  • Am Markt
  • Am Schierensberg
  • An der Kalle
  • Am Jakobis Hofe
  • Auf dem Kampe
  • Bruchweg 1-7
  • Bullerbusch
  • Diekbrede 1-2
  • Eichentwete
  • Gartenstraße
  • Herforder Straße 1-14
  • Hohenhauser Straße 1-62
  • Küsterweg
  • Lemgoer Straße Hausnummern 1-28
  • Lohbrede ab Hausnummer 13
  • Niedersachsenstraße
  • Reisental
  • Rintelner Straße
  • Schmiedeberg
  • Sellworth
  • Steinbrink
  • Trotzenburg
  • Weinkamp

Coli-Bakterien im Ziegenkäse

http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/13214056

Tageblatt Online

KRANKHEITSERREGER
17. Juli 2014 14:57; Akt: 17.07.2014 15:15Print
Coli-Bakterien im Ziegenkäse


Im französische Weichkäse "Crottin de Chavignol" sind Coli-Bakterien gefunden worden. Der Ziegenkäse wird auch in Luxemburg verkauft.

In dem französischen Zigenkäse "Crottin de Chavignol AOC 45% MG" der Firma Laiterie H. Triballat ist das Darmbakterium Escherichia Coli entdeckt worden. Die Meldung kursierte bereits seit knapp zwei Wochen durch Frankreich und die Schweiz. Jetzt hat auch das Luxemburger Gesundheitsministerum reagiert und warnt vor dem Verzehr.
Der Weichkäse mit "Escherichia coli" kann nach dem Verzehr zu teils fieberhaften Magen-Darmstörungen und sogar Blutungen, führen. Schwere Nierenkomplikationen insbesondere bei Kindern sind möglich.

Der Ziegenkäste wurde inzwischen aus den Regalen genommen. Das gekaufte Produkt kann in den Geschäften abgegeben werden.


http://www.cleankids.de/2014/07/12/rueckruf-8/48514


Rückruf: Escherichia coli O26H11-Bakterien in Ziegenrohmilchkäse “crottins de chavignol”

UPDATE 16.07.14 – Auch Schweizer Manor meldet Rückruf – Belgien meldet weitere Lotnummern und Haltbarkeitsdaten

Wegen Verdacht auf Kontamination mit unerwünschten Bakterien Escherichia coli (E. Coli O26 H11) ruft die französische Firma LHT (Laiteries H. TRIBALLAT ) folgenden Käse zurück

kaescolHandelsmarke: RIANS und FROMI
Verpackungsart: einzeln, 60 g
Chargen-Nr.: 15102 – 14512 – 14712
MHD: 20.07.2014 – 25.07.2014 – 26.07.2014
Identitätskennzeichen: FR 18.194.050 CE
Verkaufszeitraum: 12.06.2014 bis 23.06.2014
Escherichia coli kann innerhalb weniger Tage (2-7) nach dem Verzehr von kontaminierten Produkten zu teils fieberhaften Magen-Darmstörungen, möglicherweise mit Blutungen, führen. Schwere Nierenkomplikationen insbesondere bei Kindern sind möglich.

Schweizer Manor Food informiert über Rückruf
rians_crottin-chavignol_coque-nuAufgrund von Escherichia coli O26H11-Bakterien ruft Manor den Ziegenkäse „Crottin de Chavignol“ der Laiteries H. Triballat zurück.
Im Rahmen einer Kontrolle des Ziegenkäses „Crottin de Chavignol“ der Laiteries H. Triballat wurden in einigen Produkten (Artikel-Nr. 46127019 und 46214055) Escherichia coli O26H11-Bakterien nachgewiesen. Als Vorsichtsmassnahme werden mehrere Lotnummern des Käses zurückgerufen. Davon betroffen sind Käse, die im Zeitraum vom 31.05.2014 bis 16.07.2014 (Lot-Nr. 137-07,145-12,167-07,163-04,151-02) auf den Markt gelangten.
Kundinnen und Kunden, die die Produkte gekauft haben, dürfen diese unter keinen Umständen konsumieren. Die Produkte können in alle Manor Food Märkte zurückgebracht werden, wo den Kundinnen und Kunden der Verkaufspreis in Höhe von 5.25 CHF (Artikel-Nr. 46127019) respektive 5.40 CHF (Artikel-Nr. 46214055) zurückerstattet wird.
pdf
Belgien meldet folgende Lotnummern und HaltbarkeitsdatenDie Käse wurden bei verschiedenen großen Einzelhändlern sowie CARREFOUR Belgien, Delhaize Belgien, FROM UN SA Belgique, ITM België, Belgien Kaasimport, CORA SA, REAL SA Belgien. Verschiedene Verkaufsstellen haben bereits über diesen Rückruf informiert und die betroffenen Käse wurden vom Markt genommen.
2014-07-12_chavignol
LotnummernHaltbarkeit
137-0712/07/14
139-0914/07/14
141-0717 und 18/07/14
145-1220 und 21/07/14
147-1224 und 25/07/14
151-0226/07/14
153-1028/07/14
159-1203 und 04/08/14
163-0408/08/14
167-0711/08/14
169-0814 und 15/08/14
Toutes les marques commerciales et les unités de vente reprenant le numéro d’indentification FR 18.194.050 CE sont concernées.
ACHTUNG! Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten.
Menschen, die das obenstehende Produkt verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, ihren Arzt zu konsultieren und auf den Verzehr des Produkts hinzuweisen.
Erst vor kurzem wurden aufgrund von Salmonellenbelastung verschiedene Rohmilchkäse aus Frankreich zurückgerufen

Homepage des Herstellers:
http://www.rians.com


Darmkeim nicht mehr nachweisbar

http://www.rundschau-online.de/rhein-berg/trinkwasser-darmkeim-nicht-mehr-nachweisbar,16064474,27866010.html



Darmkeim nicht mehr nachweisbar

Erstellt 
Symbolbild: Trinkwasser 
Seit Dienstagnachmittag ist das gefährliche Darmbakterium Escherichia coli (E. coli) im Trinkwasser nicht mehr nachgewiesen worden. Doch auch am Mittwoch hielt das Kreisgesundheitsamt an seinem Abkochgebot für das Kürtener Trinkwasser fest. Von
Kürten
Auch am gestrigen Mittwoch hielt das Kreisgesundheitsamt an seinem Abkochgebot für das Kürtener Trinkwasser fest. Allerdings: Seit Dienstagnachmittag ist das gefährliche Darmbakterium Escherichia coli (E. coli) im Trinkwasser nicht mehr nachgewiesen worden. „Das ist sehr erfreulich, aber noch keine Entwarnung“, erklärt Bürgermeister Willi Heider. Das Gebot des Abkochens für die Einwohner von Dürscheid, Biesfeld und Umgebung bleibe zunächst bestehen. „Das zugeführte Chlor muss in allen Leitungssträngen eine gewisse Konzentration haben.“ Durch das beigegebene Chlor werde das Wasser „geimpft“, es töte die Bakterien ab. Nachgewiesen worden seien am Dienstag lediglich zwei Stränge weniger gefährlicher koli-ähnlicher Keime. „Keine Problemkeime“, so Heider.
Sobald die Chlorkonzentration den erforderlichen Wert überall im Netz erreicht habe, laufe eine dreitägige Frist, erklärt der Bürgermeister: An drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen an drei verschiedenen Stellen im Leitungsnetz Proben gezogen werden, die alle negativ ausfallen müssen. „Erst anschließend kann das Kreisgesundheitsamt das Abkochgebot wieder aufheben.“ Weil gestern die Drei-Tage-Frist noch nicht begonnen hatte, ist damit zu rechnen, dass die für die Einwohner missliche Situation noch bis zum Wochenende andauern wird.
Mittlerweile hat die Verwaltung auch eine Vermutung, was die Ursache der Verunreinigung angeht: Vor etwa anderthalb Wochen habe sich an einer Zuleitung zum Hochbehälter Lingenstock ein Wasserrohrbruch ereignet, berichtet Heider. Dabei sei auch ein Absperrschieber geplatzt. „Wir haben anschließend ausführlich mit Chlor gespült. Es kann aber sein, dass belastetes Wasser ins Netz geflossen ist und wir nicht alle Leitungsstränge erreicht haben“, vermutet der Bürgermeister.
Beim Aggerverband als Zulieferer des Kürtener Trinkwassers geht der Geschäftsführer, Professor Lothar Scheuer, davon aus, einwandfreies Trinkwasser ans Kürtener Gemeindewasserwerk abgegeben zu haben. Sämtliche Tests, die der Aggerverband an seinem Hochbehälter Ommerborn/Gemeindegebiet Lindlar durchgeführt habe, seien ohne Beanstandung gewesen: „Alle Ergebnisse sind einwandfrei.“ Entnommen werde das Kürtener Trinkwasser aus der Wiehltalsperre in Oberberg.
Der auf Ommerborn folgende Hochbehälter am Lingenstock in Biesfeld liege in der Zuständigkeit des Gemeindewasserwerks Kürten, und hier seien die Darmbakterien festgestellt worden.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kolibakterien verschmutzen Bodensee-Bad

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Kolibakterien-verschmutzen-Bodensee-Bad;art4319,2694512

SÜDWEST PRESSE


Kolibakterien verschmutzen Bodensee-Bad

Das Wetter lädt derzeit eh nicht zum Bade ein. Die Stadt Friedrichshafen warnt derzeit noch zusätzlich davor, im Bodensee auf Höhe des Freizeitgeländes Manzell zu schwimmen. Dort ist das Wasser durch Kolibakterien verunreinigt.
EB | 0 MEINUNGEN
Das Wetter lädt derzeit eh nicht zum Bade ein. Die Stadt Friedrichshafen warnt derzeit noch zusätzlich davor, im Bodensee auf Höhe des Freizeitgeländes Manzell zu schwimmen. Dort ist das Wasser durch Kolibakterien verunreinigt. Das sind Fäkalkeime, die beim Menschen zu Magen-Darm-Erkrankungen führen können.
Grund für die Verschmutzung sind die Trockenheit und die darauffolgenden starken Regenfälle in den vergangenen Tagen. Das hat dazu geführt, dass die Auffangbecken für das Regenwasser in der Kläranlage übergelaufen sind. Dadurch sind die Bakterienarten "Escherichia coli" und "intestinale Enterokokken" in so hoher Konzentration ins Bodenseewasser gelangt, dass aktuell die Grenzwerte überschritten werden. Das hat das Gesundheitsamt bei der jüngsten routinemäßigen Prüfung der Wasserqualität festgestellt. Die Behörde betont, die Beeinträchtigung des Wassers bestehe nur auf Höhe des Freizeitgeländes Manzell. Andere Seeabschnitte sowie das Strandbad Friedrichshafen und das Frei- und Seebad Fischbach seien nicht betroffen.
Dass die Auffangbecken für das Regenwasser in der Kläranlage überlaufen, komme bei Starkregen immer wieder vor, informiert die Stadt. Die Verunreinigungen dauerten meist nur wenige Tage. Hinweisschilder wurden aufgestellt, die Nachkontrollen laufen bereits.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Wildfleisch, Bio, konventionell: ESBL-Keime weit verbreitet

http://www.animal-health-online.de/gross/2014/06/04/wildfleisch-bio-konventionell-esbl-keime-weit-verbreitet/27805/

Wildfleisch, Bio, konventionell: ESBL-Keime weit verbreitet

[Wildhasen können ESBL-Bakterien beherbergen] Hamburg (aho/lme) – Auch im Raum Hamburg sind ESBL-Keime weit verbreitet. Wie aus einer Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage aus der Fraktion der Grünen hervorgeht, wurden ESBL-Coli-Bakterien in der jüngeren Vergangenheit in neun von 18 Hähnchenfleischproben aus dem Einzel- und Großhandel sowie in 27 von 35 Hähnchenfleischimportproben nachgewiesen. Ebenso in fünf von 25 Wildfleischproben: dreimal in Hirschfleisch und je einmal in Reh- und Hasenfleisch.
ESBL-bildende Escherichia coli wurden demnach auch in zwei von zehn Fleischproben aus ökologischer Haltung gefunden, je einmal in Rind- und Putenfleisch. Zudem wurden die Keime in gemischtem Biohackfleisch von Schwein und Rind nachgewiesen.
Auch aus elf von 14 Schweinelebern wurden ESBL-Enterobakterien isoliert, neunmal handelte es sich um ESBL-bildende Escherichia coli. In einer der bisher sechs abgeschlossenen Rinderleberproben wurde ebenfalls dieser resistente Keim gefunden. Schließlich wurde in einer von 14 Zwiebelmettwürste ESBL-bildende Escherichia coli nachgewiesen.
ESBL steht für „extended-spectrum beta-lactamases“ und bezeichnet Enzyme, die ein breites Spektrum von Beta-Laktam-Antibiotika unwirksam machen.
Die Antwort auf die Anfrage der Grünen beantwortet nicht die Frage, ob derartige ESBL-Keime für den Verbraucher relevant sind. Wie Humanmediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der Fachzeitschrift „International Journal of Medical Microbiology“ berichten, unterscheiden sich ESBL-Keime (E. coli) von Geflügelfleisch aus der Region Hamburg deutlich von solchen ESBL-Keimen, die die Autoren aus Stuhlproben von Patienten des Klinikums isolieren konnten.
Die Keime zeigten deutliche Unterschiede sowohl beim genetischen Fingerabdruck als auch bei den Resistenzmustern. Zudem waren die Humankeime deutlich häufiger gegen Reserveantibiotika (Fluorchinolone), Aminoglykoside und Trimethoprim-Sulfamethoxazol resistent als Keime von Geflügelfleisch.
Die Wissenschaftler folgern, dass ESBL-Keime von Geflügelfleisch für die Besiedlung von Menschen keine Rolle spielen (1).
(1) Belmar Campos C, Fenner I, Wiese N, Lensing C, Christner M, Rohde H, Aepfelbacher M, Fenner T, Hentschke M.
Prevalence and genotypes of extended spectrum beta-lactamases in Enterobacteriaceae isolated from human stool and chicken meat in Hamburg, Germany.
Int J Med Microbiol. 2014 May 6. pii: S1438-4221(14)00048-4. doi: 10.1016/j.ijmm.2014.04.012. [Epub ahead of print]

Montag, 2. Juni 2014

Wissenschaftler belegen erneut: ESBL-Keime vom Geflügel für Verbraucher irrelevant

http://www.animal-health-online.de/gross/2014/06/01/wissenschaftler-belegen-erneut-esbl-keime-vom-geflugel-fur-verbraucher-irrelevant/27792/

Wissenschaftler belegen erneut: ESBL-Keime vom Geflügel für Verbraucher irrelevant

Hamburg (aho) – Erst kürzlich sorgte eine „Studie“, die ESBL-Keime in Wurstwaren von Geflügel und Schwein nachwies, in der Laienpresse für großes Aufsehen. Die Grüne Bundestagsfraktion hatte laienhaft aufgrund der Ergebnisse gefolgert, dass Verbraucher durch diese antibiotikaresistenten Keime gefährdet seien und hatten so ein heftiges Mediengetöse angezettelt. ESBL steht für „extended-spectrum beta-lactamases“ und bezeichnet Enzyme, die ein breites Spektrum von Beta-Laktam-Antibiotika unwirksam machen.
Seriöse, wissenschaftlich valide Untersuchungen belegen erneut das Gegenteil. Wie Humanmediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in der Fachzeitschrift „International Journal of Medical Microbiology“ berichten, unterscheiden sich ESBL-Keime (E. coli) von Geflügelfleisch aus der Region Hamburg deutlich von solchen ESBL-Keimen, die die Autoren aus Stuhlproben von Patienten des Klinikums isolieren konnten.
Die Keime zeigten deutliche Unterschiede sowohl beim genetischen Fingerabdruck als auch bei den Resistenzmustern. Zudem waren die Humankeime deutlich häufiger gegen Reserveantibiotika (Fluorchinolone), Aminoglykoside und Trimethoprim-Sulfamethoxazol resistent als Keime von Geflügelfleisch.
Die Wissenschaftler folgern, dass ESBL-Keime von Geflügelfleisch für die Besiedlung von Menschen keine Rolle spielen (1).
Die Studie bestätigt die Ergebnisse anderer Wissenschaftler aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland(2). Auch diese verglichen die Ähnlichkeiten von ESBL- Keimen von Mensch und Tier. Dabei fanden beim Vergleich des Erbgutes große Unterschiede. Nur 1,2% der verglichenen Coli-Bakterien von Mensch und Tier zeigten eine Ähnlichkeit von nur 70%. Kein resistenter Tierkeim war mit einem resistenten Keim vom Menschen tatsächlich identisch.
Die Wissenschaftler empfehlen, die Übertragung von ESBL-Keimen von Mensch zu Mensch zu reduzieren. Hierfür müssten Krankenhausabfälle und -abwässer sterilisiert werden.
Vor vergleichbaren Ergebnisse berichteten Humanmediziner des „Universitair Medisch Centrum“ (UMC) in Utrecht anlässlich eines Kongresses in Berlin (23nd European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (23nd ECCMID)) (3). Für ihre Untersuchungen hatten sie das Erbgut von ESBL-Keime beim Menschen mit denen beim Geflügel verglichen. Auch hier waren die ESBL-Keime nicht identisch.
Während Tierärzte mit einer bescheidenen Palette von zumeist seit Jahrzehnten genutzten Antibiotika Tiere in der Landwirtschaft erfolgreich behandeln, hat sich die Situation in deutschen Krankenhäusern deutlich verschlechtert. Dort haben sich auch durch Urlaubsreisende und Patienten aus der sogenannten „Dritten Welt“ und den Schwellenländern antibiotikaresistente Problemkeime angesiedelt, die durch Hygienemängel rasche Verbreitung finden.
(1) Belmar Campos C, Fenner I, Wiese N, Lensing C, Christner M, Rohde H, Aepfelbacher M, Fenner T, Hentschke M.
Prevalence and genotypes of extended spectrum beta-lactamases in Enterobacteriaceae isolated from human stool and chicken meat in Hamburg, Germany.
Int J Med Microbiol. 2014 May 6. pii: S1438-4221(14)00048-4. doi: 10.1016/j.ijmm.2014.04.012. [Epub ahead of print]
(2) Wu, G., Day, M.J.,Mafura, M.T., Nunez-Garcia, J., Fenner, J.J., Sharma, M., van Essen-Zandbergen, A., Rodriguez, I., Dierikx, C., Kadlec, K., Schink, A-K., Wain, J., Helmuth, R., Guerra, B., Schwarz, S., Threlfall, J., Woodward, M.J., Woodford, N., Coldham, N. & Mevius, D. (2013) Comparative analysis of ESBL-positive Escherichia coli isolates from animals and humans from the UK, the Netherlands and Germany. PLoS One 8(9): e75392. Doi:10.1371/journal.pone0075392
(3) M. de Been, J. Scharringa, Y. Du, J. Hu, Z. Liu, Y. Lei, Z. Cen, J.W.T. Cohen Stuart, A. Fluit, M.A. Leverstein-van Hall, M.J.M. Bonten, R. Willems, W. van Schaik
Whole genome sequence-based epidemiological analysis of ESBL-producing Escherichia coli.
23nd European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (23nd ECCMID)
27 – 30 April 2013, Berlin, Germany.

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Freitag, 30. Mai 2014

Nachweis der Wirksamkeit des Desinfektionsmittels TwinOxide-0,3%-Solution









Wirksamkeit von TwinOxide-Solutions:

Teil 2

Die Wirksamkeit von TwinOxide-0,3%-Solutions wurde u.a. von Henkel- Microbiology geprüft und im Bericht No.12-16697 von 2012-11-19 beschrieben.
Durch den Bericht sollten folgende Fragen beantwortet werden:
1.   Wie wirkt die TwinOxide-0,3%-Solution auf Testkeime, wenn das zu testende contaminierte Wasser verschmutzt ist?
2.   Sind die Lösung und deren Verdünnungen als Biozide wirksam?
Getestet wurde Chlordioxidwasser mit den folgenden Chlordioxidkonzentrationen: 3000 ppm, 100 ppm, 0,05 ppm.
Zum Test wurden folgende Testkeime benutzt:
a)  E.Coli ( 1,9E+8 KBE/100ml)
b)  Pseudomonas aeruginosa ( 2,0 E+8KBE/100ml)
c)   Staphylococcus aureus ( 1,6E+8 KBE/100ml)
d)  Enterococcus hirae ( 2,5 E+8 KBE/100ml)
e)  Candida albicane ( 1,6E+7 KBE/100ml)

Die Verschmutzung wurde mit Hilfe von 0,03% BSA ( geringe Verschmutzung) und 0,3% BSA ( starke Verschmutzung) simuliert. Diese chemischen Mittel hemmen ( geringer oder stärker) die desinfizierende Wirkung des TwinOxide-Chlordioxidwassers.
Prüfungskriterien:
·      Keimreduzierung innerhalb von 5 Minuten um  99,999% ( 5-log-Stufen) für a) bis d)
·      Keimreduzierung innerhalb von 15 Minuten um 99,99% ( 4-log-Stufen) für d)

Ergebnisse:
1)  Durch TwinOxide- Chlordioxidwasser mit 3000 ppm werden alle Testkeime nach a) bis d) innerhalb von 5 Minuten um 99,999% und Pilze nach d) innerhalb von 15 Minuten um 99,99% reduziert.
Das trifft sowohl auf gering als auch stark verschmutztes Wasser
 zu.

2)  Durch TwinOxide-Chlordioxidwasser mit 100 ppm werden nur die Keime a)-c) in gering verschmutzten Wasser innerhalb von 5  Minuten um 99,999% und Pilze nach d) innerhalb von 15 Minuten um 99,99% reduziert.

3)  TwinOxide-Chlordioxidwasser mit 0,05 ppm ist bezüglich der Testkeime a) bis e) nicht hinreichend wirksam.

4)  Die desinfizierende Wirkung des TwinOxide-Chlordioxidwasser ist etwas vereinfacht durch das Produkt aus Konzentration( C) und Kontaktzeit ( Einwirkzeit= t) beschreibbar.
4a) C*t = 15000 mg*min/l für alle Testkeime/ a) bis d)/ und starke sowie schwache Verschmutzungen
4b) C*t = 500 mg*min/l für die Testkeime a) bis c)  und mittlere Verschmutzungen.
4c) C*t = 15.000 mg*min/l für den Testkeim nach d) und starke sowie schwache Verschmutzungen
4d) C*t = 1.500 mg*min/l für den Testkeim nach d) und schwache Verschmutzungen.
5)  Die Keimtötungsgeschwindigkeit beträgt für a) bis d) im Mittel:
5a) 4E+7KBE/100ml*min bzw.
5b) 6,7E+6 KBE/100ml*s
6)  Die Keimtötungsgeschwindigkeit beträgt für den Testkeim nach e):
1,8E+4 KBE/100ml*s

Bewertung:
Die Höhe der ausgewählten Testkeime soll eine sehr hohe Kontaminierung durch Keime widerspiegeln. Solche sehr hohen Kontaminierungen können beispielsweise auf Oberflächen von Fahrzeugen und  Nahrungsmittelprodukten auftreten. Es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit so, dass derartig hohe Belastungen durch pathogene Keime im Wasser nach Katastrophenfällen auftreten. Aber auch das Brunnenwasser in Gegenden mit sehr mangelhafter Hygiene dürften solche Kontaminierungen auftreten. In solchen Fällen ist auch mit hohen anderweitigen organischen Belastungen des Wassers zu rechnen. In solchen und ähnlichen Krisensituationen ist die Anwendung  von TwinOxide-Chlordioxidkonzentrationen mit 3000 ppm geeignet, um eine Keimreduzierung um 99,999% innerhalb von 5 Minuten zu erreichen. Dass das Personal für die Anwendung einer derartig hochkonzentrierten Lösung die erforderlichen Arbeitsschutzmittel benutzt, wird als selbstverständlich vorausgesetzt.
Das betrifft auch die Bekämpfung von hohen Belastungen mit Pilzen. Hier ist eine Keimreduzierung um 99,99% innerhalb von 15 Minuten möglich.
Aus den angegebenen C*t-Werten ergibt sich allerdings auch die Möglichkeit, die Konzentration von 3000 ppm zu senken, wenn die Einwirkzeit erhöht wird. So wird eine 99,999%-ige Keimreduzierung auch erreicht, wenn die Einwirkzeit von 5 Minuten auf 60 Minuten erhöht wird. In diesem Falle wird TwinOxide-Chlordioxidwasser mit einer Konzentration von 250 ppm benötigt.
Soll bei einer Behandlung von hoch organisch belasteten Flächen mit Pilzen die Chlordioxidkonzentration von 3000 ppm auf  250 ppm gesenkt werden, dann muss für eine Einwirkzeit von 180 Minuten ( 3 Stunden) gesorgt werden.

In den folgenden Bildern ist der Zusammenhang zwischen der Chlordioxidkonzentration und der Einwirkzeit ( Kontaktzeit) veranschaulicht. 






Im Testreport von Henkel wird herausgearbeitet, dass bei gering organisch belasteten Oberflächen ( oder Wasser) eine Chlordioxidkonzentration von 100 ppm ausreicht, um Keime wie E.Coli, Pseudomonas aeruginosa, Staphylokokkus aureus in 5 Minuten um 99,999% zu reduzieren. Solches gering organisch belastetes Wasser kann in Regenwassertanks, Brunnen, Süßwasserteichen und –seen auftreten. Gereinigte Flächen von Fahrzeugen, Maschinen kann man auch als gering belastet bewerten. Wird hier die Kontaktzeit von 5 Minuten auf 60 Minuten erhöht, dann sind nur noch Chlordioxidkonzentrationen von 8,3 ppm erforderlich, um eine Keimreduzierung von 99,999% zu erreichen.

Es ist nun wesentlich, dass durch eine kontinuierliche Dosierung die hinreichende Anwesenheit von Chlordioxid während der Einwirkzeit ermöglicht werden kann.

Es ist bemerkenswert, dass die geforderte Keimreduzierung von Pilzen ( Candida albicans) um 99,99% mit einer einwirkenden Chlordioxidkonzentration von 100 ppm in 15 Minuten erreichbar ist. Wird die Einwirkzeit beispielweise auf 3 Stunden erhöht, dann sind ebenfalls nur noch 8,3 ppm erforderlich.
Es sei an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass sich aus den Daten des Henkel-Reports die unter 5) und 6) angeführten Keimtötungsgeschwindigkeiten ergeben. Diese treffen auch auf geringere Keimzahlen zu, die in dem zu behandelnden Wasser vorhanden sind. Diese hohen Geschwindigkeiten sind ein besonderes Merkmal des TwinOxide-Chlordioxidwassers.
In einem anderen Laborbericht wurde die Reduzierung von E.-Coli- Testkeimen in deionisiertem Wasser untersucht. Es handelt sich hier um sehr reines Wasser. Die Messdaten zeigen, dass innerhalb von 15 Minuten  eine Keimreduzierung von 99,999% beobachtet wurde. Die Chlordioxidkonzentration betrug hier 2 ppm. Aus dem zugehörigen C*t-Wert ergibt sich, dass nach einer Einwirkzeit von 180 Minuten nur noch 0,17 ppm Chlordioxid notwendig sind, um 99,999%-ige Keimreduzierung zu erreichen. Oder: bei einer Einwirkzeit von 5 Minuten würde eine Chlordioxidkonzentration von 6 ppm erforderlich sein.
Fazit:
Mit steigendem Verschmutzungsgrad steigt die erforderliche Chlordioxidkonzentration, um eine Keimreduzierung von 99,999% in einer Zeiteinheit zu erreichen.
Die höchste Wirksamkeit des TwinOxid-Chlordioxidwassers wird bei einem möglichst gut vorgereinigtem Wasser erwartet.
Für die Desinfektionswirkung der TwinOxide-Solution ist das Produkt C*t maßgebend.